Nahwärme für Preetz: regenerativ - regional - günstig

Mitgliederzahlen steigen - Stand 10. Juli 2019:
Wir haben 208 Mitglieder!
422 Wohneinheiten nehmen ca. 73% der Wärme ab.
Glindskoppel: 91, Wundersche Koppel: 94, Albrechtskoppel: 5, Mitglieder: 10

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Kontakt

Hans Eimannsberger

0170 - 442 18 48
04342 - 85 89 733

h.eimannsberger@prebeg.info

Stand der Planungen

Unsere Planungen zur Entlassung des Geländes für das Solarfeld und die technischen Einrichtungen Am Kronsredder sind in die Wege geleitet. In Kürze dürfte die erste Auslegung des vorgesehenen Bebauungsplans erfolgen. Daran schließt

 

sich dann die Behandlung der Anregungen und Einwände an, um dann nach einer weiteren Offenlegung möglichst die Genehmigung für die vorgesehene Nutzung zu erhalten. Wir rechnen hier mit einer Baureife im Frühjahr nächsten Jahres.          



CO2-Steuer

In die Diskussion um eine CO2-Steuer ist Bewegung gekommen. Am 5. Juli stellte Umweltministerin Schulze ihre Ideen vor.





Aktuelle Informationen:

10% Förderung für jedes PreBEG-Mitglied durch die KfW

Wir haben mit den entsprechenden Finanzierungsinstituten (KfW und BAFA) abgeklärt, welche Fördermittel bzw. Zuschüsse für den Investitionsanteil unserer Mitglieder bereitgestellt werden können. Es zeigt sich, dass je nach individueller Situation und Umfang der Installations-arbeiten eine Förderung von ca. 10% der Kosten möglich ist. Das sind ca. 500 € Förderung für jeden Hausanschluss! Bei der Antragstellung werden wir bei Bedarf unsere Mitglieder unterstützen.

Glasfaser

Die PreBEG ist weiterhin im Gespräch mit verschiedenen potentiellen Anbietern. Grundsätzlich gibt es verschiedene Modelle. Wichtig ist uns dabei immer, dass wir mit einem regionalen Anbieter zusammen-arbeiten werden, der angemessene Konditionen, einen guten Service mit guter Erreichbarkeit und gutem Störungsmanagement und Erfahrung bieten kann. So haben wir zuletzt mit einem Internet-Provider aus Kiel gesprochen.

Aktuelle Informationen:

Planungs- und Genehmigungsverfahren

Die planungsrechtlichen Schritte sind zusammen mit der Gemeinde Pohnsdorf, dem Amt Preetz Land, dem Kreis und dem Land Schleswig-Holstein im letzten Jahr in die Wege geleitet worden. Diese Plaung wird in diesem Jahr beendet sein. Mit diesen Ansichten ist die Planung des PreBEG-Betriebsgeländes auf den Flächen des Hof Hörnsee beantragt worden.

Weitere Informationen und Fotos, u.a. von der möglichen Ansicht der Betriebsanlage



Interaktiver Kostenvergleich Öl - Gas - Nahwärme

  Heizöl Gas Nahwärme
 Verbrauch in Liter pro Jahr

2.000 Liter

 
 Verbrauch in kWh pro Jahr

20.400 kWh

19.767 kWh

17.708 kWh

Nutzwärme

17.000 kWh

17.000 kWh

17.000 kWh

Heizölpreis (Öl) / Arbeitspreis (Gas) / Arbeitspreis Wärme

0.68 € / Liter

0.059 € / kWh*

 0,075 € / kWh
Brennstoffkosten pro Jahr

1.360,00 €

1.166,00 €

1.328,00 €

Ersatzinvestitionen für Kessel und Brenner 5.500,00 € 5.500,00 € 0,00 €
Investition für Warmwasser, hydraulischer Abgleich, Zubehör 2.500,00 € 2.500,00 € 0,00 €
Rückbau Kessel + Tank, hydraulischer Abgleich, Umschluss 0,00 € 0,00 € 1.350,00 €
Genossenschaftsanteil 0,00 € 0,00 € 1.500,00 €
Eintrittsgeld 0,00 € 0,00 € 250,00 €
Kapitalrücklage für Hausanschluss 0,00 € 0,00 € 3.820,00 €
Summe Investitionen 8.000,00 € 8.000,00 € 6.920,00 €
Kapitaldienst für Investitionen (s.o.) (20 Jahre, 2,5% Zinsen) 513,00 € 513,00 € 0,00 €**
Grundgebühr pro Jahr 0,00 € 177,00 € 476,00 €
Schornsteinfeger 85,00 € 70,00 € 0,00 €
Reparatur und Wartung 130,00 € 80,00 € 0,00 €
Stromkosten 60,00 € 60,00 € 25,00 €
Jahreskosten

2.148,00 €

2.067,00 €

1.829,00 €

Kosten pro MWh

126,36 €

121,58 €

107,60 €

CO2-Ausstoß pro Jahr

5,71 t/Jahr

4,30 t/Jahr

0,44 t/Jahr

* Der Gaspreis von 5,9 ct / kWh ist ein Angebot der Stadtwerke Kiel mit einer Preisbindung bis zum 30.09.2020 (Stand 14. Mai 2018)
** Da die Einzelposten der Investitionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gezahlt werden müssen, erscheint eine Finanzierung des Gesamtbetrags wenig sinnvoll (350€ bei Eintritt in die Genossenschaft, 1.400€ Genossenschaftsanteile bei Baugenehmigung, also wahrscheinlich Ende 2018, 3.820€ Kapitalrücklage + 1.350€ für Rückbau + Anschluss des Kessels bei Anschluss des Hauses).



Lutz Reinhardt | 11.11.2018

Warum jetzt Mitglied in der Prebeg werden?

Wir haben gerade (Stand 11.11.18) unser 177. Mitglied begrüßen dürfen. Damit haben fast 50% der notwendigen Teilnehmer JA gesagt zu einer Wärmeversorgung, die regional ist, regenerativ und genossenschaftlich. Damit sind wir den angestrebten 70% bereits sehr nahe.

Den Unentschlossenen, die diese Zeilen lesen, sei gesagt: Entschließen Sie sich! Wenn jeder Unentschlossene, den Herr Eimannsberger schon besucht hat, sich für die PreBEG entscheidet, liegen wir über den angestrebten 70% Anschlussquote! Sie gehen also kein Risiko ein. Umgekehrt wird mittlerweile ein Schuh draus: Wer sich nicht entscheiden mag, die regenerative Nahwärme der PreBEG zu beziehen, droht abgehängt zu werden. Wenn das Netz erst mal gebaut ist, werden keine Einzelhäuser nachträglich angeschlossen. Wenn Sie aber jetzt Mitglied in der Genossenschaft werden, bekommen Sie einen Anschluss an Ihr Grundstück gelegt. Und wenn dann Ihre Heizung den Geist aufgibt, wird dieser Anschluss in Ihr Haus erweitert. Fertig!

Liebes PreBEG-Mitglied, das diese Zeilen liest: Sprechen Sie Ihre Nachbarn an, erzählen Sie, wie nah wir am Ziel sind und überzeugen Sie Ihre Nachbarn.

Die Technik ist bewährt: Seit Mitte der 80er-Jahre laufen Anlagen wie unsere in Dänemark, die Technik ist in Jahrzehnten immer weiter verbessert worden. Schauen Sie sich auch auf Youtube einen kurzen Film über eine dänische Anlage an. Aber auch in Deutschland gibt es Anlagen, wie z.B. im brandenburgischen Senftenberg. Die PreBEG setzt also auf eine erprobte Technik, genauso erprobt wie Gas- oder Ölbrenner. Genauso ist es mit dem genossenschaftlichen Betrieb: auch dieser ist seit Jahrzehnten in Dänemark erfolgreich. Und in Deutschland gibt es immer mehr Wärmegenossenschaften (s.u.), die nächste finden Sie in Honigsee!

Warum eigentlich Genossenschaft? Weil eine Genossenschaft keine Gewinne machen will! Den Wärmepreis bestimmt jedes Mitglied mit: Jedes Mitglied - eine Stimme. Und auf der Mitgliederversammlung werden die Entscheidungen der Genossenschaft bestimmt. Und jede Stimme ist gleich viel Wert: das Reihenhaus hat genausoviel Stimmrecht wie die Baugenossenschaft oder die Stadt Preetz. Es gibt kein Unternehmen, das die Gewinne abschöpfen will. Wo kann man direkter über sein eigenes Geld bestimmen?

Warum regenerative Wärmegewinnung? Weil wir nicht mehr warten können! Jeder einzelne ist mitverantwortlich für das Klima. Hier kann jeder etwas gegen den Klimawandel tun, ohne dass er auf irgendetwas verzichten muss! Wenn Sie klimabewusst reisen wollen: Fliegen Sie nicht in den Urlaub! Wenn Sie sich klimabewusst ernähren wollen: Essen Sie kein Fleisch! Wenn Sie klimabewusst zur Arbeit kommen wollen: Nutzen Sie Fahrad oder die Bahn! Aber wenn Sie klimabewusst heizen wollen: Werden Sie einfach Mitglied bei der PreBEG! Sie müssen auf nichts verzichten.

Und wenn Sie eine andere Haltung zum Klimawandel haben? Werden Sie trotzdem Mitglied, denn Deutschland hat das verbindliche Ziel, bis 2030, also innerhalb der nächsten 11 Jahre, den Treibhausgasausstoß um 55% zu reduzieren. Und auch der Anteil an erneuerbaren Energien soll bis dahin auf 30% gesteigert werden. Mit der Wärme von der PreBEG haben Sie bereits 95% Reduktion geschafft, mehr geht kaum.

Weiterführende Informationen


Lutz Reinhardt | 27.01.2019

Durch Nahwärme und Glasfaser steigt der Wert von Immolilien

Wenn durch die PreBEG Ihr Haus mit Wärme, die zu 95% aus erneuerbarer Energie gewonnen wird, beliefert wird, muss ein Käufer Ihrer Immobilie keine weiteren Maßnahmen wie Dach- oder Fassadendämmung oder eine neue Heizung einplanen. Die 95% regenerative Wärme erfüllen bereits alle Anforderungen, auch in der Zukunft. So kann er z.B. mehr Geld für eine neue Küche oder ein neues Bad investieren.

Außerdem wird die PreBEG ebenfalls Glasfaser in Ihr Haus legen. Sie können damit schnell im Internet surfen, fernsehen und telefonieren. Oder auch nur telefonieren oder nur telefonieren und ins Internet gehen oder ...

Und das macht Ihr Haus bei einem eventuellen Verkauf sehr viel interessanter. Und davon haben auch Ihre Erbe etwas.

Lutz Reinhardt | 27.01.2019

Stand der Planung

Zur Konkretisierung der erforderlichen Planung, ist die Ent-lassung des Geländes aus dem Landschaftsschutz erforder-lich. Hierzu haben wir einem Fachbüro den Auftrag zur Er-stellung eines Artenschutzgutachtens erteilt, das bereits vorliegt. Es kommt zu dem Ergebnis, dass eine Entlassung des Gebiets unter Erfüllung einiger tragbarer Auflagen möglich sein sollte. Hinsichtlich der dazu möglicherweise erforderlichen Ausgleichsflächen sind wir bereits in Gesprä-chen mit dem Landeigentümer.

Im Rahmen einer Änderung zum Flächennutzungsplan der Gemeinde Pohnsdorf wird die wirtschaftliche Nutzung durch die PreBEG durch die geplante Einleitung eines vor-habenbezogenen Bebauungsplans realisiert. Mit der Auf-stellung und Ingangsetzung des Verfahrens ist im April die-ses Jahres zu rechnen.
Dazu wird dann der Abschluss eines sogenannten städte-baulichen Vertrages erforderlich, in dem sich die PreBEG gegenüber der Gemeinde Pohnsdorf verpflichtet, dieser alle anfallenden Planungskosten zu erstatten, denn die Ge-meinde muss aufgrund gesetzlicher Vorgaben als Auftrag-geberin des vorhabenbezogenen Bebauungsplans auftre-ten.

Aktuelle Planungsbilder

Virtuelles Luftbild vom Hof Hörnsee mit Blick auf den Postsee

Flächennutzung, wie sie jetzt tatsächlich geplant wird

Virtuelle Straßenansicht laut aktueller Planung


Lutz Reinhardt | 05.08.2018

Und es funktioniert auch in Deutschland!

Immer wieder hören wir in unseren Gesprächen, dass die Leute sagen: bei uns (in Preetz) funktioniert das bestimmt nicht. Sicherlich ist für Preetz das Beispiel mit dem Breitbandausbau sehr negativ, zumindest für unsere beiden Quartiere. Aber das war eben nur Glasfaser. Wir machen Fernwärme und warum sollte das nicht funktionieren, wo es doch bereits viele Energiegenossenschaften gibt? 5 Minuten Recherche im Internet haben 5 Links ergeben:

  1. Energieversorgung Honigsee
  2. Energiegenossenschaft Emstal
  3. Nahwärme Heede
  4. Nahwärme Pfohfeld (mit Breitband!!)
  5. Energiegenossenschaft Fürth


Lutz Reinhardt | 10.11.2017

Mehr Mais durch PreBEG?

In einem Leserbrief in der KN vom 03. November 2017 wird unter anderem die Frage aufgeworfen, ob mehr Mais für die Biogasanlage auf dem Hof Hörnsee wegen der Nahwärme angebaut werden müsse.

NEIN! Denn auf der Betriebsfläche des Hofes von Detlef Blunk, Hof Hörnsee, wird im Rahmen der normalen Frucht-folge, wie sie von jedem verantwortungsbewussten Landwirt eingehalten wird, Mais angebaut. D.h., dass alle 4 bis 5 Jahre auf einer Fläche auch Mais wächst. Somit macht der Maisanbau etwa 20 - 25% der Gesamtbetriebsfläche aus. Eine Erhöhung ist weder für Detlef Blunk noch die PreBEG wünschenswert oder geplant.

Die Biogasanlage, die von Detlef Blunk betrieben wird, wird zu 70% mit der Gülle der Viehzucht beschickt und nur zu 30% mit Mais. Dieser Anteil ist technisch notwendig und kann nicht verringert werden, wird jedoch auch nicht erhöht dadurch, dass die PreBEG die Wärme der Biogasanlage vom Hof Hörnsee abnimmt. Diese Wärme muss, bis die PreBEG sie abnimmt, ungenutzt an die Umwelt abgegeben werden, da es überschüssige Wärme ist.

Lesen Sie auch den Artikel, der Anlass für den o.g. Leserbrief war, den eigentlichen Leserbrief sowie zwei Antworten darauf.


Milder Winter sorgt für niedrige Heizkosten - aber nur für Gaskunden

Durch den milden Winter - insbesondere die Monate Februar und März waren zu warm - ist der Heizenergiebedarf um ca. 12% gesunken. Allerdings sind gleichzeitig der Gaspreis um 3% und der Ölpreis um 21% gestiegen, sodass nur Gaskunden einen Preisvorteil hatten. Weiter bei Wirtschaftswoche.

Lutz Reinhardt | 11.11.2018

Rohstoff-Abhängigkeit von Russland

Woher kommen eigentlich unser Erdgas und Erdöl? 2017 betrug der Anteil an russischem Erdgas 51%, an niederländischem Erdgas 21% und an norwegischem Erdgas 27% (statista). Der Anteil an russischem Erdgas wird aber sicherlich noch steigen, da mit der Gaspipeline Nord Stream 2 ab Ende 2019 eine direkte Gasverbindung nach Russland besteht und zum anderen die Niederlande bis 2030 aus der Erdgasförderung komplett aussteigen will (Die ZEIT).

Beim Erdöl verhält es sich ganz ähnlich: ca. 37% unseres Erdöls kommen aus Russland. Der zweitgrößte Lieferant ist dann Norwegen mit ca. 11% (Bundesamt für Wirtschaft).

Bei der Versorgung mit Öl und Gas sind wir also sehr abhängig von Russland. Man kann zu Russland stehen, wie man will, aber eine zu starke Abhängigkeit von einem Anbieter macht erpressbar. Der Preis für die regenerativ erzeugte Wärme der PreBEG  bleibt langfristig planbar!

 

Weiterführende Informationen



Klimameldungen

Meldungen zum Thema Klima und Klimapolitik

 

NEU 24.04.2019 | Der Klimawandel bedroht die Wälder im Norden, denn durch Wetterextreme wie Dürre, Stürme oder zuviel Nässe sind die Bäume geschwächt und und sind dem Borkenkäfer ausgeliefert. (weiter bei Hamburger Abendblatt)

17.03.2019 | In Frankreich verklagen 2 Mio. Franzosen den Staat, weil dieser die Umweltplitik vernachlässige. (weiter bei taz)

17.03.2019 | 12.000 Wissenschaftler*innen unterstützen die Friday for Future-Bewegung (weiter bei taz).

17.03.2019 | 15.000 Schüler*innen protestieren am Freitag allein in Schleswig-Holstein für konsequenten Klimaschutz. (weiter bei KN). Es gibt kein Recht auf SUVs, sagt Lisa Neubauer, Mitorganisatorin der Bewegung Friday for Future (weiter bei taz).



Lutz Reinhardt | 20.01.2018

Was ist eigentlich die PreBEG?

Die Preetzer Bürger Energie Genossenschaft (kurz PreBEG) will alle Häuser der Glindskoppel und der Wunderschen Koppel in Preetz mit Wärme versorgen. Jeder Eigentümer kann Mitglied in der Genossenschaft werden und erwirbt damit das Recht, die Geschicke der Genossenschaft mitzubestimmen. Er ist somit "Miteigentümer" und entscheidet, wie das erwirtschaftete Geld investiert wird.

Die Wärme wird mithilfe der Sonnenenergie und der Verbrennung von Holzhackschnitzeln sowie einem kleinen Anteil Abwärme von einer Biogasanlage (15%) erzeugt, sie entsteht also aus erneuerbarer Energie, und es werden dadurch 3000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr weniger ausgestoßen. Die dafür benötigte Fläche gehört zum Hof Hörnsee am Postsee. Und damit wird dieses Projekt zu einem interkommunalen, denn die Flächen zur Erzeugung der Energie liegen auf dem Gemeindegebiet von Pohnsdorf.

Für einen Einfamilienhaus- oder Reihenhausbesitzer bedeutet der Anschluss, dass seine jetzige Heizungsanlage abgebaut und die neue Heizungsanlage an die vorhandenen Anschlüsse montiert wird. Der Umbau dauert einen Tag, die Gesamtkosten belaufen sich auf 5.570.- Euro zzgl. der Kosten für den Ausbau der alten Anlage und Anschluss der neuen Anlage (erfahrungsgemäß Kosten unter 1000.- Euro). Der Gesamtbetrag ist aber nicht sofort fällig, sondern in mehreren Schritten.

Falls die bestehende Heizungsanlage noch zu neu ist, um sie abzuschalten, kann ein Hausbesitzer auch einfach nur Genossenschaftsmitglied werden. Dafür erhält er an seinem Grundstück einen Abzweig für die Nahwärme und kann sich dann später problemlos anschließen lassen, wenn die alte Heizungsanlage nicht mehr effizient genug ist. Die Genossenschaftsanteile und die Eintrittsgebühr belaufen sich dabei dann auf 1.750.- Euro, wovon 350.- Euro direkt nach Eintritt in die Genossenschaft fällig sind. Der Restbetrag von 1.400.- Euro wird erst fällig, wenn die Bagger tatsächlich rollen.

So kann also jeder Eigentümer auf sehr einfache Weise den direkten Kohlenstoffdioxidausstoß seines Hauses auf 5% der vorherigen Menge drücken. Damit ist jedes Genossenschaftsmitglied den Zielen Deutschlands und der EU zur Verringerung des Kohlenstoffdioxidausstoßes weit voraus. Das gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl.

Für weitere Antworten auf Ihre Fragen gehen Sie auf den Menüpunkt DAS PROJEKT.


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