Nahwärme für Preetz: regenerativ - regional - günstig

Der Heizölpreis steigt - Stand 23. September 2018
100 Liter Heizöl kosten im Kreis Plön 70,03 Euro.
Die Sonne scheint kostenlos: Unser Wärmepreis ist stabil.
Mitgliederzahlen steigen - Stand 23. September 2018:
172 Mitglieder (=45,6%) nehmen 62% der Wärme ab.
 


So könnte auch unsere Heizzentrale aussehen.

Ausstellung der PreBEG bei der Sparkasse in Preetz

Preetz, 17. September 2018

Im Kundenfoyer der Sparkasse in Preetz eröffnen der Bürgermeister Demmin und Hans Eimannsberger, der Vorsitzende der PreBEG, eine Ausstellung mit vielen Informationen und Ausstellungsstücken zur Nahwärme in Preetz. Lesen Sie mehr.

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Mitglieder werben Mitglieder


Trotz der sehr erfreulichen Entwicklung der Mitgliederzahlen muss die PreBEG weiterhin Mitglieder bekommen. Der Vorsitzende der PreBEG, Hans Eimannsberger, der seit Monaten durch die Quartiere tourt und bereits 170 Hausbesuche gemacht hat, um Genossenschaftsmitglieder zu gewinnen, rief die Mitglieder der PreBEG auf der Mitgliederversammlung zur Mithilfe auf: Alleine könne er es nicht schaffen. Deswegen bittet er:

 

Sie als Mitglieder der Genossenschaft kennen Ihre Nachbarn. Und Sie als Genossenschaftsmitglieder haben ein starkes Interesse daran, dass die PreBEG genug Mitglieder bekommt. Deswegen laden Sie Ihre Nachbarn zu Nachbarschaftstreffen ein. Egal ob zum Frühstückskaffee oder zur lockeren Plauderstunde am  Abend: Herr Eimannsberger kommt dazu und informiert Ihre Nachbarn. Und zusammen mit Ihnen, die Sie als Nachbar überzeugen können, werden wir es schaffen, noch mehr Mitglieder in Ihrer Nachbarschaft zu gewinnen. Rufen Sie Herrn Eimannsberger an, lassen Sie sich über den Ablauf so eines Treffens informieren und vereinbaren Sie einen Termin. Einige dieser Nachbarschaftstreffen waren schon so erfolgreich, dass sich teilweise fast 70% einer Reihe auf diesen Treffen zur Mitgliedschaft entschlossen haben.

Heizölpreis steigt und steigt und ...


Seit Juni 2017 ziehen die Heizölpreise wieder an. Am 22. Juni 2017 lag im Bundesdurchschnitt der Preis bei Niedrigpreis-rekord von 50,4 Cent / Liter. Seither ist er kontinuierlich um  über 30% auf derzeitig (23.09.) 70,03 Cent/ Liter gestiegen. Zwar gab es im Januar und Februar wieder ein kleines Zwischentief, aber der Trend, der durch die roten Linien im Diagramm deutlich wird, zeigt eine Aufwärtsentwicklung.

 

Wenn man sich den Rohölpreis anschaut, zeigt auch hier der Trend seit Februar 2016 deutlich nach oben: von damals 27,45 $ pro Barrel ist der Preis auf 71,14 $ gestiegen, er ist also um mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen. (Quelle: https://www.getoil.de/oelpreisprognose-und-oelpreisentwicklung/).

Im Preis Plön erhalten Sie derzeitig (23.09.2018) 100 Liter für 70,03 € bei einer Abnahme von 2000 Litern (Quelle: heizoelpreise.info). Da der Gaspreis in der Vergangenheit immer mit einer zeitlichen Verzögerung dem Ölpreis gefolgt ist, kann auch jetzt wieder mit einer Erhöhung der Gaspreise gerechnet werden. Bei 2.000 Liter Heizölverbrauch pro Jahr bezahlen Sie 1.436,21 € pro Jahr für Heizöl. Für die vergleichbare Menge an Nahwärme sind Sie mit 1.328.-€ dabei. Bereits jetzt ist also unsere Nahwärme günstiger als das Heizen mit Öl.

 



Mehr Mais durch PreBEG?

In einem Leserbrief in der KN vom 03. November 2017 wird unter anderem die Frage aufgeworfen, ob mehr Mais für die Biogasanlage auf dem Hof Hörnsee wegen der Nahwärme angebaut werden müsse.

NEIN! Denn auf der Betriebsfläche des Hofes von Detlef Blunk, Hof Hörnsee, wird im Rahmen der normalen Fruchtfolge, wie sie von jedem verantwortungsbewussten Landwirt eingehalten wird, Mais angebaut. D.h., dass alle 4 bis 5 Jahre auf einer Fläche auch Mais wächst. Somit macht der Maisanbau etwa 20 - 25% der Gesamtbetriebsfläche aus. Eine Erhöhung ist weder für Detlef Blunk noch die PreBEG wünschenswert oder geplant.

Die Biogasanlage, die von Detlef Blunk betrieben wird, wird zu 70% mit der Gülle der Viehzucht beschickt und nur zu 30% mit Mais. Dieser Anteil ist technisch notwendig und kann nicht verringert werden, wird jedoch auch nicht erhöht dadurch, dass die PreBEG die Wärme der Biogasanlage vom Hof Hörnsee abnimmt. Diese Wärme muss, bis die PreBEG sie abnimmt, ungenutzt an die Umwelt abgegeben werden, da es überschüssige Wärme ist.

Lesen Sie auch den Artikel, der Anlass für den o.g. Leserbrief war, den eigentlichen Leserbrief sowie zwei Antworten darauf.

Und es funktioniert - sogar in Deutschland!

Immer wieder hören wir in unseren Gesprächen, dass die Leute sagen: bei uns (in Preetz) funktioniert das bestimmt nicht. Sicherlich ist für Preetz das Beispiel mit dem Breitbandausbau sehr negativ, zumindest für unsere beiden Quartiere. Aber das war eben nur Glasfaser. Wir machen Fernwärme und warum sollte das nicht funktionieren, wo es doch bereits viele Energiegenossenschaften gibt? 5 Minuten Recherche im Internet haben 5 Links ergeben:

  1. Energieversorgung Honigsee
  2. Energiegenossenschaft Emstal
  3. Nahwärme Heede
  4. Nahwärme Pfohfeld (mit Breitband!!)
  5. Energiegenossenschaft Fürth

Pohnsdorf gibt grünes Licht

Am 25. April 2018 hat die - alte - Gemeindevertretung von Pohnsdorf noch grünes Licht für das Projekt der PreBEG gegeben. Mit nur einer Gegenstimme wurde dem Vorschlag des Strategieausschusses folgend der Bau der Solarthermieanlage im Ortsteil Hörnsee beschlossen. Die planungsrechtlichen Vorraussetzungen können nun mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans geschaffen werden. Damit sind also die formalen Bedingungen für unser Projekt gegeben.



Was ist eigentlich die PreBEG?

Die Preetzer Bürger Energie Genossenschaft (kurz PreBEG) will alle Häuser der Glindskoppel und der Wunderschen Koppel in Preetz mit Wärme versorgen. Jeder Eigentümer kann Mitglied in der Genossenschaft werden und erwirbt damit das Recht, die Geschicke der Genossenschaft mitzubestimmen. Er ist somit "Miteigentümer" und entscheidet, wie das erwirtschaftete Geld investiert wird.

Die Wärme wird mithilfe der Sonnenenergie und der Verbrennung von Holzhackschnitzeln sowie einem kleinen Anteil Abwärme von einer Biogasanlage (15%) erzeugt, sie entsteht also aus erneuerbarer Energie, und es werden dadurch 3000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr weniger ausgestoßen. Die dafür benötigte Fläche gehört zum Hof Hörnsee am Postsee. Und damit wird dieses Projekt zu einem interkommunalen, denn die Flächen zur Erzeugung der Energie liegen auf dem Gemeindegebiet von Pohnsdorf.

Für einen Einfamilienhaus- oder Reihenhausbesitzer bedeutet der Anschluss, dass seine jetzige Heizungsanlage abgebaut und die neue Heizungsanlage an die vorhandenen Anschlüsse montiert wird. Der Umbau dauert einen Tag, die Gesamtkosten belaufen sich auf 5.570.- Euro zzgl. der Kosten für den Ausbau der alten Anlage und Anschluss der neuen Anlage (erfahrungsgemäß Kosten unter 1000.- Euro). Der Gesamtbetrag ist aber nicht sofort fällig, sondern in mehreren Schritten.

Falls die bestehende Heizungsanlage noch zu neu ist, um sie abzuschalten, kann ein Hausbesitzer auch einfach nur Genossenschaftsmitglied werden. Dafür erhält er an seinem Grundstück einen Abzweig für die Nahwärme und kann sich dann später problemlos anschließen lassen, wenn die alte Heizungsanlage nicht mehr effizient genug ist. Die Genossenschaftsanteile und die Eintrittsgebühr belaufen sich dabei dann auf 1.750.- Euro, wovon 350.- Euro direkt nach Eintritt in die Genossenschaft fällig sind. Der Restbetrag von 1.400.- Euro wird erst fällig, wenn die Bagger tatsächlich rollen.

So kann also jeder Eigentümer auf sehr einfache Weise den direkten Kohlenstoffdioxidausstoß seines Hauses auf 5% der vorherigen Menge drücken. Damit ist jedes Genossenschaftsmitglied den Zielen Deutschlands und der EU zur Verringerung des Kohlenstoffdioxidausstoßes weit voraus. Das gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl.

Für weitere Antworten auf Ihre Fragen gehen Sie auf den Menüpunkt DAS PROJEKT.


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