Nahwärme für Preetz: regenerativ - regional - günstig


Wir haben 261 Mitglieder!
ca 1.500 Preetzer*innen in 554 Wohneinheiten nehmen ca. 78,7% der Wärme ab. Das sind 8.900.000 kWh/ Jahr.

 

Damit wären ca. 1.990 t CO2 / Jahr eingespart.
Glindskoppel: 95, Wundersche Koppel: 127, Albrechtskoppel: 15, Fördermitglieder: 27

Kontakt

Hans Eimannsberger

0170 - 442 18 48
04342 - 85 89 733

h.eimannsberger@prebeg.info



Lutz Reinhardt | 23.08.2020

Aktuelle Informationen

Genehmigungsverfahren: Lange, sehr lange zieht sich das Genehmigungsverfahren nun schon hin. Aktuell ist die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und der weiteren Träger öffentlicher Belange nunmehr abgeschlossen. Gestartet sind wir mit diesem 1. Schritt des 2-stufigen Verfahrens mit dem Antrag auf Entlassung der benötigten Flächen aus dem Landschaftsschutz im April 2019. Also vor mehr als 17 Monaten!  In dieser Zeit galt es diverse Gutachten (Artenschutz- und Umweltgutachten, Vermessung etc.), Berechnungen (Ausgleichsflächen- und Schornsteinberechnung etc.) sowie Planungen (Anlagentechnik, Anordnung der Solarpaneele, Energiezentrale usw.) zu beauftragen und zu überwachen.  Nun beginnt der 2. Teil des Verfahrens, die formelle Beteiligung. Zusammen mit dem von uns beauftragten Ingenieur- und Umweltbüros haben wir gute Vorarbeit geleistet und unsere Hausaufgaben gemacht. Deshalb dürfte dieser Verfahrensschritt deutlich schneller abzuarbeiten sein.

Es folgt dann noch der Satzungsbeschuss über die endgültige Planfassung, die Entlassung des Areals aus dem Landschaftsschutz durch die Landrätin Frau Ladwig, der Bebauungsplan und am Schluss die Baugenehmigung.  Ein fürwahr sehr aufwendiges und zeitraubendes Verfahren!

Planung: Sobald erkennbar wird, dass das Genehmigungsverfahren ohne wesentliche weitere Auflagen und Beschränkungen weitergeführt werden kann, können wir die Planungsaufträge für die Energiezentrale, die technischen Anlagen, das Solarkollektorfeld und das Wärmenetz vergeben. Auch dieser Planungsprozess wird einige Monate in Anspruch nehmen. Immerhin handelt es sich bei unserer regenerativen Wärmeerzeugung um ein absolutes Leuchtturmprojekt, das in ganz Norddeutschland seines gleichen sucht. Zur finanziellen Deckung dieses Abschnitts werden wir dafür Sie dann um Überweisung des noch offenen Gesellschaftsanteils bitten. 
 

Baubeginn: Die entscheidende Frage für viele, die einen älteren Heizkessel in ihrem Haus haben ist jedoch: Wann geht es endlich los? Abhängig vor Mitgliederentwicklung und der Dauer des Genehmigungsverfahrens gehen wir - realistisch - von einem Baubeginn im Sommer nächsten Jahres aus. Wenn alles einigermaßen gut läuft, dann kann zur Heizperiode 2021/2022 erstmals regenerative Wärme durch unsere Leitungen fließen. Im Folgejahr werden dann die zweite Hälfte der Mitglieder angeschlossen, denn angesichts des großen Umfangs der Bauleistungen müssen die Arbeiten auf zwei Jahre verteilt werden.

Glasfaser: Wie bekannt, wird zusammen mit der Nahwärmeleitung auch ein Glasfasernetz auf der Glindskoppel, Wunder’schen Koppel und Albrechtskoppel verlegt. Aktuell sind wir noch mit zwei GlasfaserProvidern sowie dem Breitbandkompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZ.SH) im regen Austausch, um mögliche Fördertöpfe zu nutzen und von den Erfahrungen anderer Kommunen zu profitieren. Ein nächstes Treffen in größerer Runde findet Ende September statt.



Lutz Reinhardt | 10.04.2020
Zuschüsse für den Anschluss an die Nahwärmeversorgung

Nach derzeitigem Stand wird es für bestehende Ein- und Zeifamilienhäuser und für Eigentumswohnungen einen Investitionszuschuss für den Erstanschluss an eine Nahwärmeversorgung geben. Dieser Zuschuss wird 20% der förderfähigen Kosten, max. jedoch 10.000 Euro betragen und wird von der KfW (Programm 430) geleistet.

Ein weiteres Förderprogramm wird vom Land Schleswig-Holstein kommen. Auch hier wird der Anschluss an ein Nahwärmenetz gefördert, und zwar in Höhe von 500 Euro. Weitere Einzelheiten zu beiden Programmen finden Sie hier. Insgesamt wird sich so für jeden Eigentümer eines Ein- bzw. Zweifamilienhauses oder einer Eigentumswohnung eine Gesamtfördersumme von 1.183 Euro ergeben. So erhalten Hausbesitzer für 5.976 Euro eine neue Heizung.

 

   
Anschaffungskosten minus ersparte CO2-Steuer und Zuschüsse

Wenn Sie pro Jahr einen Heizölverbrauch von 2.000 Litern oder einen Gasverbrauch von 19.767 kWh haben, werden Sie bis 2025 eine CO2-Steuer von 1.085,28 € (Öl) oder 826,28 € (Gas) bezahlen müssen. Wenn Sie Ihre Wärme für die Heizung über die PreBEG beziehen, zahlen Sie KEINE CO2-Steuer. Ziehen Sie diese Ersparnis von den bereits subventionierten Kosten für die Heizung in Höhe von 5.976 € (siehe links) ab, erhalten Sie eine neue Heizanlage für nur 4.891 € (Öl) bzw. 5.150 € (Gas). Und vergessen Sie nicht, dass Sie ebenfalls keine Kosten mehr für den Schornsteinfeger und die Wartung haben und dass die PreBEG die Anlage ohne Extrakosten für Sie austauscht, falls sie doch einmal kaputt ist.

Passen Sie einfach mit dem Regler des Rechners für den Interaktiven Kostenvergleich (direkt unter diesem Artikel) Ihren Heizöl- bzw Gasverbrauch an, dann verändern sich die auch Beträge in diesem Artikel.


Interaktiver Kostenvergleich Öl - Gas - Nahwärme

inkl. CO2-Steuer ab 2021

  Heizöl Gas Nahwärme
 Verbrauch in Liter pro Jahr

2.000 Liter

 
 Verbrauch in kWh pro Jahr

20.400 kWh

19.767 kWh

17.708 kWh

Nutzwärme

17.000 kWh

17.000 kWh

17.000 kWh

Heizölpreis (Öl) / Arbeitspreis (Gas) / Arbeitspreis Wärme

0.68 € / Liter

0.059 € / kWh*

 0,075 € / kWh
Brennstoffkosten pro Jahr

1.360,00 €

1.166,00 €

1.328,00 €

Jahreskosten 2020 inkl. aller Kosten***

2.148,00 €

2.067,00 €

1.829,00 €

CO2-Steuer 2021

142,80 €

108,72 €

0,00 €

Jahreskosten 2021 inkl. aller Kosten***

2.290,80 €

2.174,50 €

1.829,00 €

CO2-Steuer 2022

171,36 €

130,46 €

0,00 €

CO2-Steuer 2023

199,92 €

152,21 €

0,00 €

CO2-Steuer 2024

257,04 €

195,69 €

0,00 €

CO2-Steuer 2025

314,05 €

239,18 €

0,00 €

Gesamt CO2-Steuer bis 2025

1.085,28 €

826,28 €

0,00 €

z.B. Jahreskosten 2025 inkl. aller Kosten***

2.462,05 €

2.303,50 €

1.829,00 €

CO2-Ausstoß pro Jahr

5,71 t/Jahr

4,30 t/Jahr

0,44 t/Jahr

* Der Gaspreis von 5,9 ct / kWh ist ein Angebot der Stadtwerke Kiel mit einer Preisbindung bis zum 30.09.2020 (Stand 14. Mai 2018)
** Da die Einzelposten der Investitionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gezahlt werden müssen, erscheint eine Finanzierung des Gesamtbetrags wenig sinnvoll (350€ bei Eintritt in die Genossenschaft, 1.400€ Genossenschaftsanteile bei Baugenehmigung, also wahrscheinlich Ende 2018, 3.820€ Kapitalrücklage + 1.350€ für Rückbau + Anschluss des Kessels bei Anschluss des Hauses). *** Dazu gehören Schornsteinfeger, Wartung, Strom, ggf. Grundgebühr und eine jährliche Rücklage für eine neue Heizungsanlage. Siehe auch interaktiver Heizkostenrechner


1 Mio. € Förderung für die PreBEG

Lutz Reinhardt | 22.01.2020  Kurz vor Weihnachten erhielt die PreBEG die Genehmigung für einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Damit steht auch von Seiten des Landes Schleswig-Holstein der Aufnahme von Baumaßnahmen nichts im Wege, denn mit dieser Entscheidung erklärt die IB.SH, dass ein eventueller Baubeginn einer späteren Förderung nicht im Wege steht. Gleichzeitig erklärt die IB.SH, dass die von der PreBEG beantragte Fördersumme voraus-sichtlich über 3 Jahre zu jeweils 333.333 € ausgezahlt werden wird. Das "voraussichtlich" bezieht sich darauf, dass das Schreiben keinen Bescheid über die Fördersumme darstellt, jedoch kann die PreBEG fest von der Fördersumme in Höhe von  1 Mio. € ausgehen.


Lutz Reinhardt | 07.09.2019

Preetz klimaneutral bis 2030

Am Dienstag, 03. September hat die Stadtvertretung von Preetz einen wegweisenden Beschluss gefasst: Die Stadtvertretung setzt sich zum Ziel, die Stadt Preetz bis 2030 zu einer klimaneutralen Kommune zu entwickeln. Dazu wurde beschlossen, dass über die Fortschritte dieses Prozesses die Stadtvertretung und die Öffentlichkeit jährlich zu unterrichten sind, die Preetzer Bürger*innen in geeigneter Weise einzubinden sind und die Verwaltung und alle Gremien der Selbstverwaltung aufgefordert sind, den Fragen des Klimaschutzes allerhöchste Priorität einzuräumen. (weitere Informationen auf der Seite Preetz.de - Ratsinformationssystem - Sitzung vom 03.09.2019). Ich als Mitglied der PreBEG bin der Meinung, dass dies ein großer Schritt ist, den die Stadtvertretung gegangen ist. Denn damit sendet die  Lokalpolitik ein klares Zeichen an die Bürger*innen der Stadt, dass Klima-schutz allerhöchste Priorität hat. Ich verstehe dies auch als Aufforderung, Mitglied in der PreBEG zu werden, denn dies unterstützt den Weg zur Klimaneutralität bis 2030.

Lutz Reinhardt | 07.09.2019

In eigener Sache

Es scheint für viele Menschen unglaublich zu sein, dass man sich einfach so für etwas engagieren kann, von dem man überzeugt ist UND das auch noch sinnvoll für die Mitmenschen ist. Denn nur so können wir uns erklären, dass die Ehrenamtlichkeit der Tätigkeit von Hans Eimannsberger und dem Werkteam immer wieder in Gesprächen in Zweifel gezogen wird. An der Ehren-amtlichkeit von Vorsitzenden von Vereinen oder politischen Parteien auf lokaler Ebene jedoch scheint kein Zweifel zu bestehen. Deswegen in aller Deutlichkeit:

Erstens: Weder Hans Eimannsberger noch andere Mitglieder des sog. Werkteams erhalten Geld für ihre Tätigkeit. Wir alle glauben daran, dass es

notwendig ist, nicht nur individuell zu handeln, indem wir z.B. Strom sparen oder den Fleischkonsum reduzieren, sondern dass es notwendig ist, öffentlich zu handeln. Deswegen engagieren wir uns für die PreBEG, weil die Wärmeversorgung von 3.000 Menschen in Preetz mit 95% regenerativer Energie so großartig ist und so zukunftsweisend, dass es sich lohnt, Zeit zu investieren - für alle.

Zweitens: Die PreBEG ist kein Unter-nehmen, sondern eine Genossen-schaft. Das bedeutet, dass zum einen jedes Mitglied aktiv mitbestimmen kann über den Kurs der Genossenschaft, was z.B. Investitionen oder weitere Planungen angeht. Und jedes Mitglied kann ebenfallsaktiv über etwaige Gewinne mitentscheiden. Dieses Recht erhält das Mitglied durch die Einzahlung von insgesamt 1.500 € Genossenschaftsanteilen, mit denen es sozusagen Anteilseigner an der Genossenschaft wird. Eine Genossenschaft ist also kein gewinnorientiertes Unternehmen, sondern eine demokratische und gemeinnützige Unternehmung, hier mit dem Ziel, ökologisch sinnvoll Wärme zu gewinnen.


Artikel aus dem Stadtmagazin



10% Förderung für jedes PreBEG-Mitglied durch die KfW

Juli 2019 | Wir haben mit den entsprechenden Finanzierungs-instituten (KfW und BAFA) abgeklärt, welche Fördermittel bzw. Zuschüsse für den Investitionsanteil unserer Mitglieder bereitgestellt werden können. Es zeigt sich, dass je nach individueller Situation und Umfang der Installationsarbeiten eine Förderung von ca. 10% der Kosten möglich ist. Das sind ca. 500 € Förderung für jeden Hausanschluss! Bei der Antragstellung werden wir bei Bedarf unsere Mitglieder unterstützen.

Planungs- und Genehmigungsverfahren

Lutz Reinhardt | 10.11.2019 Bezüglich der zuletzt angekündigten Offenlegung der 1. Phase des vorgezogenen Bebauungsplans müssen wir mitteilen, dass sich dieser Termin auf Wunsch des Kreises Plön leider um 4 Wochen auf den 30.10.2019 verschoben hat. Wenn Sie dies lesen, werden sich die Planer gerade mit den Stellung-nahmen der Träger öffentlichen Belange (TöB), beschäftigen. Nachdem diese Stellung-nahmen der Bürger*innen und TöB in den Entwurf und den Umweltbericht eingearbeitet sind, erfolgt die erneute 2. Auslegungsphase. Die Öffentlichkeit und die TöB können erneut

Stellung nehmen, es wird erneut diskutiert und die Planung ggf. angepasst. Die Gemeindevertretung Pohnsdorf fasst dann den Satzungsbeschluss über die endgültige Planfassung mit Begründung und Umweltbericht. Nach Genehmigung durch das Innenministerium kann dann das In-krafttreten des gültigen Bebauungsplans verkündet werden. Die Arbeit geht uns also nicht aus, doch wir sind nach dem bisherigen Fortgang guten Mutes, auch die bürokratischen Hürden zügig meistern zu können.



Lutz Reinhardt | 11.11.2018

Warum jetzt Mitglied in der Prebeg werden?

Wir haben gerade (Stand 11.11.18) unser 177. Mitglied begrüßen dürfen. Damit haben fast 50% der notwendigen Teilnehmer JA gesagt zu einer Wärmeversorgung, die regional ist, regenerativ und genossenschaftlich. Damit sind wir den angestrebten 70% bereits sehr nahe.

Den Unentschlossenen, die diese Zeilen lesen, sei gesagt: Entschließen Sie sich! Wenn jeder Unentschlossene, den Herr Eimannsberger schon besucht hat, sich für die PreBEG entscheidet, liegen wir über den angestrebten 70% Anschlussquote! Sie gehen also kein Risiko ein. Umgekehrt wird mittlerweile ein Schuh draus: Wer sich nicht entscheiden mag, die regenerative Nahwärme der PreBEG zu beziehen, droht abgehängt zu werden. Wenn das Netz erst mal gebaut ist, werden keine Einzelhäuser nachträglich angeschlossen. Wenn Sie aber jetzt Mitglied in der Genossenschaft werden, bekommen Sie einen Anschluss an Ihr Grundstück gelegt. Und wenn dann Ihre Heizung den Geist aufgibt, wird dieser Anschluss in Ihr Haus erweitert. Fertig!

Liebes PreBEG-Mitglied, das diese Zeilen liest: Sprechen Sie Ihre Nachbarn an, erzählen Sie, wie nah wir am Ziel sind und überzeugen Sie Ihre Nachbarn.

Die Technik ist bewährt: Seit Mitte der 80er-Jahre laufen Anlagen wie unsere in Dänemark, die Technik ist in Jahrzehnten immer weiter verbessert worden. Schauen Sie sich auch auf Youtube einen kurzen Film über eine dänische Anlage an. Aber auch in Deutschland gibt es Anlagen, wie z.B. im brandenburgischen Senftenberg. Die PreBEG setzt also auf eine erprobte Technik, genauso erprobt wie Gas- oder Ölbrenner. Genauso ist es mit dem genossenschaftlichen Betrieb: auch dieser ist seit Jahrzehnten in Dänemark erfolgreich. Und in Deutschland gibt es immer mehr Wärmegenossenschaften (s.u.), die nächste finden Sie in Honigsee!

Warum eigentlich Genossenschaft? Weil eine Genossenschaft keine Gewinne machen will! Den Wärmepreis bestimmt jedes Mitglied mit: Jedes Mitglied - eine Stimme. Und auf der Mitgliederversammlung werden die Entscheidungen der Genossenschaft bestimmt. Und jede Stimme ist gleich viel Wert: das Reihenhaus hat genausoviel Stimmrecht wie die Baugenossenschaft oder die Stadt Preetz. Es gibt kein Unternehmen, das die Gewinne abschöpfen will. Wo kann man direkter über sein eigenes Geld bestimmen?

Warum regenerative Wärmegewinnung? Weil wir nicht mehr warten können! Jeder einzelne ist mitverantwortlich für das Klima. Hier kann jeder etwas gegen den Klimawandel tun, ohne dass er auf irgendetwas verzichten muss! Wenn Sie klimabewusst reisen wollen: Fliegen Sie nicht in den Urlaub! Wenn Sie sich klimabewusst ernähren wollen: Essen Sie kein Fleisch! Wenn Sie klimabewusst zur Arbeit kommen wollen: Nutzen Sie Fahrad oder die Bahn! Aber wenn Sie klimabewusst heizen wollen: Werden Sie einfach Mitglied bei der PreBEG! Sie müssen auf nichts verzichten.

Und wenn Sie eine andere Haltung zum Klimawandel haben? Werden Sie trotzdem Mitglied, denn Deutschland hat das verbindliche Ziel, bis 2030, also innerhalb der nächsten 11 Jahre, den Treibhausgasausstoß um 55% zu reduzieren. Und auch der Anteil an erneuerbaren Energien soll bis dahin auf 30% gesteigert werden. Mit der Wärme von der PreBEG haben Sie bereits 95% Reduktion geschafft, mehr geht kaum.

Weiterführende Informationen


Lutz Reinhardt | 27.01.2019

Durch Nahwärme und Glasfaser steigt der Wert von Immolilien

Wenn durch die PreBEG Ihr Haus mit Wärme, die zu 95% aus erneuerbarer Energie gewonnen wird, beliefert wird, muss ein Käufer Ihrer Immobilie keine weiteren Maßnahmen wie Dach- oder Fassadendämmung oder eine neue Heizung einplanen. Die 95% regenerative Wärme erfüllen bereits alle Anforderungen. So kann er z.B. mehr Geld für eine neue Küche oder ein neues Bad investieren.

Außerdem wird die PreBEG ebenfalls Glasfaser in Ihr Haus legen. Sie können damit schnell im Internet surfen, fernsehen und telefonieren. Oder auch nur telefonieren oder nur telefonieren und ins Internet gehen oder ...

Und das macht Ihr Haus bei einem eventuellen Verkauf sehr viel interessanter. Und davon haben auch Ihre Erbe etwas.

Lutz Reinhardt | 27.01.2019

Stand der Planung

Zur Konkretisierung der erforderlichen Planung, ist die Ent-lassung des Geländes aus dem Landschaftsschutz erforder-lich. Hierzu haben wir einem Fachbüro den Auftrag zur Er-stellung eines Artenschutzgutachtens erteilt, das bereits vorliegt. Es kommt zu dem Ergebnis, dass eine Entlassung des Gebiets unter Erfüllung einiger tragbarer Auflagen möglich sein sollte. Hinsichtlich der dazu möglicherweise erforderlichen Ausgleichsflächen sind wir bereits in Gesprä-chen mit dem Landeigentümer.

Im Rahmen einer Änderung zum Flächennutzungsplan der Gemeinde Pohnsdorf wird die wirtschaftliche Nutzung durch die PreBEG durch die geplante Einleitung eines vor-habenbezogenen Bebauungsplans realisiert. Mit der Auf-stellung und Ingangsetzung des Verfahrens ist im April die-ses Jahres zu rechnen.
Dazu wird dann der Abschluss eines sogenannten städte-baulichen Vertrages erforderlich, in dem sich die PreBEG gegenüber der Gemeinde Pohnsdorf verpflichtet, dieser alle anfallenden Planungskosten zu erstatten, denn die Ge-meinde muss aufgrund gesetzlicher Vorgaben als Auftrag-geberin des vorhabenbezogenen Bebauungsplans auftre-ten.

Aktuelle Planungsbilder

Virtuelles Luftbild vom Hof Hörnsee mit Blick auf den Postsee

Flächennutzung, wie sie jetzt tatsächlich geplant wird

Virtuelle Straßenansicht laut aktueller Planung


Lutz Reinhardt | 05.08.2018

Und es funktioniert auch in Deutschland!

Immer wieder hören wir in unseren Gesprächen, dass die Leute sagen: bei uns (in Preetz) funktioniert das bestimmt nicht. Sicherlich ist für Preetz das Beispiel mit dem Breitbandausbau sehr negativ, zumindest für unsere beiden Quartiere. Aber das war eben nur Glasfaser. Wir machen Fernwärme und warum sollte das nicht funktionieren, wo es doch bereits viele Energiegenossenschaften gibt? 5 Minuten Recherche im Internet haben 5 Links ergeben:

  1. Energieversorgung Honigsee
  2. Energiegenossenschaft Emstal
  3. Nahwärme Heede
  4. Nahwärme Pfohfeld (mit Breitband!!)
  5. Energiegenossenschaft Fürth


Lutz Reinhardt | 10.11.2017

Mehr Mais durch PreBEG?

In einem Leserbrief in der KN vom 03. November 2017 wird unter anderem die Frage aufgeworfen, ob mehr Mais für die Biogasanlage auf dem Hof Hörnsee wegen der Nahwärme angebaut werden müsse.

NEIN! Denn auf der Betriebsfläche des Hofes von Detlef Blunk, Hof Hörnsee, wird im Rahmen der normalen Frucht-folge, wie sie von jedem verantwortungsbewussten Landwirt eingehalten wird, Mais angebaut. D.h., dass alle 4 bis 5 Jahre auf einer Fläche auch Mais wächst. Somit macht der Maisanbau etwa 20 - 25% der Gesamtbetriebsfläche aus. Eine Erhöhung ist weder für Detlef Blunk noch die PreBEG wünschenswert oder geplant.

Die Biogasanlage, die von Detlef Blunk betrieben wird, wird zu 70% mit der Gülle der Viehzucht beschickt und nur zu 30% mit Mais. Dieser Anteil ist technisch notwendig und kann nicht verringert werden, wird jedoch auch nicht erhöht dadurch, dass die PreBEG die Wärme der Biogasanlage vom Hof Hörnsee abnimmt. Diese Wärme muss, bis die PreBEG sie abnimmt, ungenutzt an die Umwelt abgegeben werden, da es überschüssige Wärme ist.

Lesen Sie auch den Artikel, der Anlass für den o.g. Leserbrief war, den eigentlichen Leserbrief sowie zwei Antworten darauf.

Lutz Reinhardt | 11.11.2018

Rohstoff-Abhängigkeit von Russland

Woher kommen eigentlich unser Erdgas und Erdöl? 2017 betrug der Anteil an russischem Erdgas 51%, an niederländischem Erdgas 21% und an norwegischem Erdgas 27% (statista). Der Anteil an russischem Erdgas wird aber sicherlich noch steigen, da mit der Gaspipeline Nord Stream 2 ab Ende 2019 eine direkte Gasverbindung nach Russland besteht und zum anderen die Niederlande bis 2030 aus der Erdgasförderung komplett aussteigen will (Die ZEIT).

Beim Erdöl verhält es sich ganz ähnlich: ca. 37% unseres Erdöls kommen aus Russland. Der zweitgrößte Lieferant ist dann Norwegen mit ca. 11% (Bundesamt für Wirtschaft).

Bei der Versorgung mit Öl und Gas sind wir also sehr abhängig von Russland. Man kann zu Russland stehen, wie man will, aber eine zu starke Abhängigkeit von einem Anbieter macht erpressbar. Der Preis für die regenerativ erzeugte Wärme der PreBEG  bleibt langfristig planbar!

 

Weiterführende Informationen



Lutz Reinhardt | 20.01.2018

Was ist eigentlich die PreBEG?

Die Preetzer Bürger Energie Genossenschaft (kurz PreBEG) will alle Häuser der Glindskoppel und der Wunderschen Koppel in Preetz mit Wärme versorgen. Jeder Eigentümer kann Mitglied in der Genossenschaft werden und erwirbt damit das Recht, die Geschicke der Genossenschaft mitzubestimmen. Er ist somit "Miteigentümer" und entscheidet, wie das erwirtschaftete Geld investiert wird.

Die Wärme wird mithilfe der Sonnenenergie und der Verbrennung von Holzhackschnitzeln sowie einem kleinen Anteil Abwärme von einer Biogasanlage (15%) erzeugt, sie entsteht also aus erneuerbarer Energie, und es werden dadurch 3000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr weniger ausgestoßen. Die dafür benötigte Fläche gehört zum Hof Hörnsee am Postsee. Und damit wird dieses Projekt zu einem interkommunalen, denn die Flächen zur Erzeugung der Energie liegen auf dem Gemeindegebiet von Pohnsdorf.

Für einen Einfamilienhaus- oder Reihenhausbesitzer bedeutet der Anschluss, dass seine jetzige Heizungsanlage abgebaut und die neue Heizungsanlage an die vorhandenen Anschlüsse montiert wird. Der Umbau dauert einen Tag, die Gesamtkosten belaufen sich auf 5.570.- Euro zzgl. der Kosten für den Ausbau der alten Anlage und Anschluss der neuen Anlage (erfahrungsgemäß Kosten unter 1000.- Euro). Der Gesamtbetrag ist aber nicht sofort fällig, sondern in mehreren Schritten.

Falls die bestehende Heizungsanlage noch zu neu ist, um sie abzuschalten, kann ein Hausbesitzer auch einfach nur Genossenschaftsmitglied werden. Dafür erhält er an seinem Grundstück einen Abzweig für die Nahwärme und kann sich dann später problemlos anschließen lassen, wenn die alte Heizungsanlage nicht mehr effizient genug ist. Die Genossenschaftsanteile und die Eintrittsgebühr belaufen sich dabei dann auf 1.750.- Euro, wovon 350.- Euro direkt nach Eintritt in die Genossenschaft fällig sind. Der Restbetrag von 1.400.- Euro wird erst fällig, wenn die Bagger tatsächlich rollen.

So kann also jeder Eigentümer auf sehr einfache Weise den direkten Kohlenstoffdioxidausstoß seines Hauses auf 5% der vorherigen Menge drücken. Damit ist jedes Genossenschaftsmitglied den Zielen Deutschlands und der EU zur Verringerung des Kohlenstoffdioxidausstoßes weit voraus. Das gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl.

Für weitere Antworten auf Ihre Fragen gehen Sie auf den Menüpunkt DAS PROJEKT.


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