Nahwärme für Preetz: regenerativ - regional - günstig

Der Heizölpreis steigt - Stand 25. November 2018
100 Liter Heizöl kosten im Kreis Plön 71,05 Euro.
Die Sonne scheint kostenlos: Unser Wärmepreis ist stabil.
Mitgliederzahlen steigen - Stand 25. November 2018:
180 Mitglieder (=48,3%) nehmen 64% der Wärme ab.
Glindskoppel: 82, Wundersche Koppel: 87, Albrechtskoppel: 5, Externe: 6

Kontakt

Hans Eimannsberger

0170 - 442 18 48
04342 - 85 89 733

h.eimannsberger@prebeg.info

Folgen Sie uns auf Facebook



Adventfeier


Unsere Adventfeier am 09. Dezember war ein echter Erfolg: über 70 PreBEG-Mitglieder waren zu Kaffee und Kuchen und Acapella-Chor gekommen ins Gemeindehaus der Bodelschwingh-Gemeinde gekommen.

Weitere Bilder



Interaktiver Kostenvergleich Öl - Gas - Nahwärme

  Heizöl Gas Nahwärme
 Verbrauch in Liter pro Jahr

2.000 Liter

 
 Verbrauch in kWh pro Jahr

20.400 kWh

19.767 kWh

17.708 kWh

Nutzwärme

17.000 kWh

17.000 kWh

17.000 kWh

Heizölpreis (Öl) / Arbeitspreis (Gas) / Arbeitspreis Wärme

0.68 € / Liter

0.059 € / kWh*

 0,075 € / kWh
Brennstoffkosten pro Jahr

1.360,00 €

1.166,00 €

1.328,00 €

Ersatzinvestitionen für Kessel und Brenner 5.500,00 € 5.500,00 € 0,00 €
Investition für Warmwasser, hydraulischer Abgleich, Zubehör 2.500,00 € 2.500,00 € 0,00 €
Rückbau Kessel + Tank, hydraulischer Abgleich, Umschluss 0,00 € 0,00 € 1.350,00 €
Genossenschaftsanteil 0,00 € 0,00 € 1.500,00 €
Eintrittsgeld 0,00 € 0,00 € 250,00 €
Kapitalrücklage für Hausanschluss 0,00 € 0,00 € 3.820,00 €
Summe Investitionen 8.000,00 € 8.000,00 € 6.920,00 €
Kapitaldienst für Investitionen (s.o.) (20 Jahre, 2,5% Zinsen) 513,00 € 513,00 € 0,00 €**
Grundgebühr pro Jahr 0,00 € 177,00 € 476,00 €
Schornsteinfeger 85,00 € 70,00 € 0,00 €
Reparatur und Wartung 130,00 € 80,00 € 0,00 €
Stromkosten 60,00 € 60,00 € 25,00 €
Jahreskosten

2.148,00 €

2.067,00 €

1.829,00 €

Kosten pro MWh

126,36 €

121,58 €

107,60 €

CO2-Ausstoß pro Jahr

5,71 t/Jahr

4,30 t/Jahr

0,44 t/Jahr

* Der Gaspreis von 5,9 ct / kWh ist ein Angebot der Stadtwerke Kiel mit einer Preisbindung bis zum 30.09.2020 (Stand 14. Mai 2018)
** Da die Einzelposten der Investitionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gezahlt werden müssen, erscheint eine Finanzierung des Gesamtbetrags wenig sinnvoll (350€ bei Eintritt in die Genossenschaft, 1.400€ Genossenschaftsanteile bei Baugenehmigung, also wahrscheinlich Ende 2018, 3.820€ Kapitalrücklage + 1.350€ für Rückbau + Anschluss des Kessels bei Anschluss des Hauses).

Lutz Reinhardt | 11.11.2018

Warum jetzt Mitglied in der Prebeg werden?


Wir haben gerade (Stand 11.11.18) unser 177. Mitglied begrüßen dürfen. Damit haben fast 50% der notwendigen Teilnehmer JA gesagt zu einer Wärmeversorgung, die regional ist, regenerativ und genossenschaftlich. Damit sind wir den angestrebten 70% bereits sehr nahe.

Den Unentschlossenen, die diese Zeilen lesen, sei gesagt: Entschließen Sie sich! Wenn jeder Unentschlossene, den Herr Eimannsberger schon besucht hat, sich für die PreBEG entscheidet, liegen wir über den angestrebten 70% Anschlussquote! Sie gehen also kein Risiko ein. Umgekehrt wird mittlerweile ein Schuh draus: Wer sich nicht entscheiden mag, die regenerative Nahwärme der PreBEG zu beziehen, droht abgehängt zu werden. Wenn das Netz erst mal gebaut ist, werden keine Einzelhäuser nachträglich angeschlossen. Wenn Sie aber jetzt Mitglied in der Genossenschaft werden, bekommen Sie einen Anschluss an Ihr Grundstück gelegt. Und wenn dann Ihre Heizung den Geist aufgibt, wird dieser Anschluss in Ihr Haus erweitert. Fertig!

Liebes PreBEG-Mitglied, das diese Zeilen liest: Sprechen Sie Ihre Nachbarn an, erzählen Sie, wie nah wir am Ziel sind und überzeugen Sie Ihre Nachbarn.

Die Technik ist bewährt: Seit Mitte der 80er-Jahre laufen Anlagen wie unsere in Dänemark, die Technik ist in Jahrzehnten immer weiter verbessert worden. Schauen Sie sich auch auf Youtube einen kurzen Film über eine dänische Anlage an. Aber auch in Deutschland gibt es Anlagen, wie z.B. im brandenburgischen Senftenberg. Die PreBEG setzt also auf eine erprobte Technik, genauso erprobt wie Gas- oder Ölbrenner. Genauso ist es mit dem genossenschaftlichen Betrieb: auch dieser ist seit Jahrzehnten in Dänemark erfolgreich. Und in Deutschland gibt es immer mehr Wärmegenossenschaften (s.u.), die nächste finden Sie in Honigsee!

Warum eigentlich Genossenschaft? Weil eine Genossenschaft keine Gewinne machen will! Den Wärmepreis bestimmt jedes Mitglied mit: Jedes Mitglied - eine Stimme. Und auf der Mitgliederversammlung werden die Entscheidungen der Genossenschaft bestimmt. Und jede Stimme ist gleich viel Wert: das Reihenhaus hat genausoviel Stimmrecht wie die Baugenossenschaft oder die Stadt Preetz. Es gibt kein Unternehmen, das die Gewinne abschöpfen will. Wo kann man direkter über sein eigenes Geld bestimmen?

Warum regenerative Wärmegewinnung? Weil wir nicht mehr warten können! Jeder einzelne ist mitverantwortlich für das Klima. Hier kann jeder etwas gegen den Klimawandel tun, ohne dass er auf irgendetwas verzichten muss! Wenn Sie klimabewusst reisen wollen: Fliegen Sie nicht in den Urlaub! Wenn Sie sich klimabewusst ernähren wollen: Essen Sie kein Fleisch! Wenn Sie klimabewusst zur Arbeit kommen wollen: Nutzen Sie Fahrad oder die Bahn! Aber wenn Sie klimabewusst heizen wollen: Werden Sie einfach Mitglied bei der PreBEG! Sie müssen auf nichts verzichten.

Und wenn Sie eine andere Haltung zum Klimawandel haben? Werden Sie trotzdem Mitglied, denn Deutschland hat das verbindliche Ziel, bis 2030, also innerhalb der nächsten 11 Jahre, den Treibhausgasausstoß um 55% zu reduzieren. Und auch der Anteil an erneuerbaren Energien soll bis dahin auf 30% gesteigert werden. Mit der Wärme von der PreBEG haben Sie bereits 95% Reduktion geschafft, mehr geht kaum.

Weiterführende Informationen

Lutz Reinhardt | 11.11.2018

Steigende Preise und Abhängigkeit von Russland


Seit Januar 2016 ziehen die Heizölpreise wieder an. Am 21. Juni 2016 lag im Bundesdurchschnitt der Preis bei Niedrigpreisrekord von 38,19 Cent / Liter. Seither hat er sich auf derzeitig (11.11.2018) 89,41 Cent/ Liter mehr als verdoppelt.

Im Preis Plön erhalten Sie derzeitig (11.11.2018) 100 Liter für 71,05 € bei einer Abnahme von 2000 Litern (Quelle: heizoelpreise.info). Bei 2.000 Liter Heizölverbrauch pro Jahr bezahlen Sie 1.465,68 € pro Jahr für Heizöl. Für die vergleichbare Menge an Nahwärme sind Sie mit 1.328.-€ dabei. Bereits jetzt ist also unsere Nahwärme günstiger als das Heizen mit Öl.

Und was ist mit dem Gaspreis? Dieser war lange Zeit sehr konstant, jedoch zeigt der Rohgaspreis seit Februar 2018 einen Anstieg um ca. 10%.

Nachdem nun die Verbraucherpreise für Gas seit 2013 um ca. 18% gefallen sind, was einer durchschnittlichen Erspar-nis von 253€ pro Jahr entspricht, wird sich der steigende Gaspreis (s.o.) nun auch in 2019 auf die Gaspreise auswirken: Bereits 22 Gasversorger haben für 2019 Erhöhungen im Schnitt um 6,7% angekündigt (FAZ). Umgekehrt haben aber die Gasversorger die gesunkenen Preise seit 2013 nicht oder nur zum Teil an die Verbraucher weiter gegeben: So hätte 2016 der Gaspreis bei 5,72 Cent / kWh liegen müssen, wenn der sinkende Gaseinkaufspreis eingerechnet worden wäre. Er lag aber bei durchschnittlich 6,38 Cent / kWh (Gasvergleich). Da jedoch längerfristig gesehen die Erölreserven vor den Gasreserven verbraucht sein werden, ergibt sich dann auch längerfristig ein höherer Gaspreis (Kesselheld.de).

Und woher kommen nun Erdgas und Erdöl? 2017 betrug der Anteil an russischem Erdgas 51%, an niederländischem Erdgas 21% und an norwegischem Erdgas 27% (statista). Der Anteil an russischem Erdgas wird aber sicherlich noch steigen, da mit der Gaspipeline Nord Stream 2 ab Ende 2019 eine direkte Gasverbindung nach Russland besteht und zum anderen die Niederlande bis 2030 aus der Erdgasförderung komplett aussteigen will (Die ZEIT).

Beim Erdöl verhält es sich ganz ähnlich: ca. 37% unseres Erdöls kommen aus Russland. Der zweitgrößte Lieferant ist dann Norwegen mit ca. 11% (Bundesamt für Wirtschaft).

Bei der Versorgung mit Öl und Gas sind wir also sehr abhängig von Russland. Man kann zu Russland stehen, wie man will, aber eine zu starke Abhängigkeit von einem Anbieter macht erpressbar. Der Preis für die regenerativ erzeugte Wärme der PreBEG  bleibt langfristig planbar!

 

Weiterführende Informationen



Lutz Reinhardt | 10.11.2017

Mehr Mais durch PreBEG?

In einem Leserbrief in der KN vom 03. November 2017 wird unter anderem die Frage aufgeworfen, ob mehr Mais für die Biogasanlage auf dem Hof Hörnsee wegen der Nahwärme angebaut werden müsse.

NEIN! Denn auf der Betriebsfläche des Hofes von Detlef Blunk, Hof Hörnsee, wird im Rahmen der normalen Frucht-folge, wie sie von jedem verantwortungsbewussten Landwirt eingehalten wird, Mais angebaut. D.h., dass alle 4 bis 5 Jahre auf einer Fläche auch Mais wächst. Somit macht der Maisanbau etwa 20 - 25% der Gesamtbetriebsfläche aus. Eine Erhöhung ist weder für Detlef Blunk noch die PreBEG wünschenswert oder geplant.

Die Biogasanlage, die von Detlef Blunk betrieben wird, wird zu 70% mit der Gülle der Viehzucht beschickt und nur zu 30% mit Mais. Dieser Anteil ist technisch notwendig und kann nicht verringert werden, wird jedoch auch nicht erhöht dadurch, dass die PreBEG die Wärme der Biogasanlage vom Hof Hörnsee abnimmt. Diese Wärme muss, bis die PreBEG sie abnimmt, ungenutzt an die Umwelt abgegeben werden, da es überschüssige Wärme ist.

Lesen Sie auch den Artikel, der Anlass für den o.g. Leserbrief war, den eigentlichen Leserbrief sowie zwei Antworten darauf.

Lutz Reinhardt | 05.08.2018

Und es funktioniert - sogar in Deutschland!

Immer wieder hören wir in unseren Gesprächen, dass die Leute sagen: bei uns (in Preetz) funktioniert das bestimmt nicht. Sicherlich ist für Preetz das Beispiel mit dem Breitbandausbau sehr negativ, zumindest für unsere beiden Quartiere. Aber das war eben nur Glasfaser. Wir machen Fernwärme und warum sollte das nicht funktionieren, wo es doch bereits viele Energiegenossenschaften gibt? 5 Minuten Recherche im Internet haben 5 Links ergeben:

  1. Energieversorgung Honigsee
  2. Energiegenossenschaft Emstal
  3. Nahwärme Heede
  4. Nahwärme Pfohfeld (mit Breitband!!)
  5. Energiegenossenschaft Fürth

Wertsteigerung des Hauses?!

Wenn durch die PreBEG Ihr Haus mit Wärme, die zu 95% aus erneuerbarer Energie gewonnen wird, beliefert wird, muss ein Käufer Ihrer Immobilie keine weiteren Maßnahmen wie Dach- oder Fassadendämmung oder eine neue Heizung einplanen. Die 95% regenerative Wärme erfüllen bereits alle Anforderungen, auch in der Zukunft. So kann er z.B. mehr Geld für eine neue Küche oder ein neues Bad investieren. Und das macht Ihr Haus bei einem eventuellen Verkauf sehr viel interessanter. Und davon haben auch Ihre Erbe etwas.



Lutz Reinhardt | 20.01.2018

Was ist eigentlich die PreBEG?

Die Preetzer Bürger Energie Genossenschaft (kurz PreBEG) will alle Häuser der Glindskoppel und der Wunderschen Koppel in Preetz mit Wärme versorgen. Jeder Eigentümer kann Mitglied in der Genossenschaft werden und erwirbt damit das Recht, die Geschicke der Genossenschaft mitzubestimmen. Er ist somit "Miteigentümer" und entscheidet, wie das erwirtschaftete Geld investiert wird.

Die Wärme wird mithilfe der Sonnenenergie und der Verbrennung von Holzhackschnitzeln sowie einem kleinen Anteil Abwärme von einer Biogasanlage (15%) erzeugt, sie entsteht also aus erneuerbarer Energie, und es werden dadurch 3000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr weniger ausgestoßen. Die dafür benötigte Fläche gehört zum Hof Hörnsee am Postsee. Und damit wird dieses Projekt zu einem interkommunalen, denn die Flächen zur Erzeugung der Energie liegen auf dem Gemeindegebiet von Pohnsdorf.

Für einen Einfamilienhaus- oder Reihenhausbesitzer bedeutet der Anschluss, dass seine jetzige Heizungsanlage abgebaut und die neue Heizungsanlage an die vorhandenen Anschlüsse montiert wird. Der Umbau dauert einen Tag, die Gesamtkosten belaufen sich auf 5.570.- Euro zzgl. der Kosten für den Ausbau der alten Anlage und Anschluss der neuen Anlage (erfahrungsgemäß Kosten unter 1000.- Euro). Der Gesamtbetrag ist aber nicht sofort fällig, sondern in mehreren Schritten.

Falls die bestehende Heizungsanlage noch zu neu ist, um sie abzuschalten, kann ein Hausbesitzer auch einfach nur Genossenschaftsmitglied werden. Dafür erhält er an seinem Grundstück einen Abzweig für die Nahwärme und kann sich dann später problemlos anschließen lassen, wenn die alte Heizungsanlage nicht mehr effizient genug ist. Die Genossenschaftsanteile und die Eintrittsgebühr belaufen sich dabei dann auf 1.750.- Euro, wovon 350.- Euro direkt nach Eintritt in die Genossenschaft fällig sind. Der Restbetrag von 1.400.- Euro wird erst fällig, wenn die Bagger tatsächlich rollen.

So kann also jeder Eigentümer auf sehr einfache Weise den direkten Kohlenstoffdioxidausstoß seines Hauses auf 5% der vorherigen Menge drücken. Damit ist jedes Genossenschaftsmitglied den Zielen Deutschlands und der EU zur Verringerung des Kohlenstoffdioxidausstoßes weit voraus. Das gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl.

Für weitere Antworten auf Ihre Fragen gehen Sie auf den Menüpunkt DAS PROJEKT.


Teilen Sie unsere Seite gerne auf den Social Media Plattformen oder per Mail