· 

Stand der Planung

Es geht weiter

Lutz Reinhardt | 08.02.2022

Stand des Genehmigungsverfahrens

  • Die formelle Beteiligung der Träger öffentlicher Belange ist abgeschlossen.
  • Wie erwartet: Zustimmung zur Planung, keine Widersprüche, nur formell-kritische Stellungsnahmen.
  • Stellungnahme der Landesplanung (Innenministerium SH)
    • Stellungnahme kam sehr viel später als erwartet.
    • grundsätzliche Zustimmung zur Entlassung der Flächen aus dem Landschaftsschutz
  • Prüfung aller Stellungnahmen und Einarbeitung der Vorschläge findet derzeitig statt.


Lutz Reinhardt | 27.08.2021

Stand des Verfahrens

Anfang August 2021 hat die Gemeinde Pohnsdorf den Offenlegungsbeschluss des Planungsentwurfs beschlossen und den Beschluss bekannt gegeben. Jetzt haben die Träger öffentlicher Belange (TÖB) wie Umweltbehörden oder Umweltverbände bis zum 6. Oktober Zeit Einwände und Änderungsvorschläge vorzulegen. Da aber die frühzeitige Beteiligung der TÖB so gründlich gewesen ist (s.u.), erwartet die PreBEG hier eigentlich keine Änderungen mehr. Falls doch Vorschläge und Einwände eingehen, werden diese dann von der Gemeinde Pohnsdorf geprüft und abgewogen. Die bisherigen und weiteren Schritte des Bauleitplanverfahrens können Sie der Abbildung 1 in der Spalte rechts entnehmen.

Aktuelle Planung

Der Entwurf sieht vor, in einem ersten Bauabschnitt 700 Sonnen-Kollektoren auf einer Fläche von ca. 7.900 m2 zu errichten. Die Fläche grenzt nach Süden an die L49 und nach Osten an den Hof Hörnsee (Teilbereich 3 in der Abbildung 2 rechts). Die Kollektoren werden nicht höher sein als 2 Meter und die gesamte Fläche wird von einer 5 Meter breiten Bepflanzung aus heimischen Sträuchern und Bäumen umgeben sein. Zwischen den Kollektoren wird eine Wildblumenwiese mit regionalen Pflanzen gesät.

 

Der Wöhnkenteich (siehe Abbildung 2) wird mit 24.000 m2 als Ausgleichsfläche verwendet. Insbesondere der Kiebitz soll hier eine geeignete Fläche für Brut und Nahrung finden. Eine weitere Ausgleichsfläche befindet sich südlich des Wöhnkenteiches und umfasst ca. 12.700 m2. Sie dient als Pufferzone zwischen der Solaranlage und dem Feuchtgebiet. Außerdem gibt es eine dritte Ausgleichsfläche südlich der L49. Insgesamt stellt die PreBEG also ca. 51.700 m2 Ausgleichsfläche zur Verfügung.

In einer weiteren Ausbauphase wird dann ein Erdbeckenspeicher errichtet, der die Wärme der Sonne langfristig speichern kann, so dass noch bis in den November hinein mit der im Sommer gespeichertern Sonnenenergie geheizt werden kann. Außerdem werden auf einer Fläche von ca. 22.000 m2 etwa 1.800 weitere Sonnen-Kollektoren errichtet. So können dann im weiteren Verlauf weitere Quartiere an die Nahwärme der PreBEG angeschlossen werden.

Die Energiezentrale

Die Energiezentrale ist das technische Zentrum der Nahwärmeversorgung. Hier erhitzt die von den Sonnen-Kollektoren gesammelte Wärme das Wasser, das in die Haushalte gepumpt wird. Hier steht der Holzhackschnitzelbrenner und der Erdölbrenner, der im Notfall zugeschaltet werden kann, damit immer Fernwärme zur Verfügung steht. Außerdem wird es Büros und weitere Räume geben. Das Gebäude wird eine Holzfassade bekommen und maximal 7,5 Meter hoch sein. Eine Zeichnung des Gebäudes (Abb. 3) und die Straßenansicht (Abb. 5) finden Sie in der Spalte rechts. Die Schornsteine aus Cortenstahl werden max. 28,5 Meter hoch und die Pufferspeicher hinter dem Gebäude max. 13,5 Meter. Da die Fläche nach Süden zur L49 durch Eichen und Sträucher begrenzt wird, wird man kaum etwas von der Betriebsanlage sehen.

Abb. 1: Bauleitplanverfahren (Klicken für größer)

Abb. 2: Planung der Fläche

Abb. 3: Die Energiezentrale

Abb. 4: Virtuelles Luftbild

Abb. 5: Straßenansicht